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DFB trauert: Doris Fitschen im Alter von 56 Jahren gestorben

Ex Fussball Nationalspielerin Doris FITSCHEN  gestorben
Doris Fitschen ist tot. © Sven Simon/Imago

Die frühere Nationalspielerin Doris Fitschen ist tot. Sie wurde 56 Jahre alt. DFB-Präsident Bernd Neuendorf zeigte sich bestürzt.

Frankfurt am Main – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) trauert um Doris Fitschen. Nach langer und schwerer Krebserkrankung starb die ehemalige Nationalspielerin am Samstag (15. März) im Alter von 56 Jahren, wie der DFB am Sonntagmorgen mitteilte.

DFB trauert: Doris Fitschen im Alter von 56 Jahren gestorben

„Ich bin bestürzt und sehr traurig über den Tod von Doris. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, allen Verwandten und engen Freundinnen und Freunden“, sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Fitschen absolvierte zwischen 1986 und 2001 insgesamt 144 Länderspiele. Dabei holte sie mit der DFB-Auswahl vier EM-Titel und 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney Bronze.

Mit dem TSV Siegen und dem 1. FFC Frankfurt wurde sie dreimal deutsche Meisterin und dreimal DFB-Pokalsiegerin. Von 2009 bis 2016 war Fitschen Managerin der Frauen-Nationalmannschaft, die in dieser Zeit zweimal Europameister und 2016 Olympiasieger wurde. Zuletzt war sie als Gesamtkoordinatorin beim DFB für die Entwicklung und Umsetzung der Strategie „Frauen im Fußball FF27“ verantwortlich (mehr aktuelle Schlagzeilen bei RUHR24).

„Ganz besonderer Mensch“: DFB trauert um Ex-Nationalspielerin Doris Fitschen

„Wir haben mit Doris einen ganz besonderen Menschen nicht mehr um uns. Gerade in den letzten Jahren und der Gewissheit um ihre Krankheit war für sie das Glas immer halb voll. Sie hat die Dinge und das Leben immer eher positiv als negativ gesehen und ist durch diese Einstellung für viele zum Vorbild geworden, nicht nur auf dem Feld, sondern auch als Mensch“, äußerte sich DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich.

Neuendorf ergänzte: „Als Spielerin war sie eine Anführerin, eine Strategin, sie hatte Präsenz, Dominanz und Aura, andere konnten sich an ihr orientieren. So habe ich sie auch im DFB erlebt, in ihrer so beeindruckenden zweiten Karriere. Auch hier ist sie vorangegangen, hat zugleich als Teamspielerin alle mitgenommen und mit Vehemenz, Kompetenz und großer Empathie für die Belange des Frauenfußballs geworben und gestritten.“ AFP

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